FLUTKATASTROPHE IN SÜDOST-ASIEN

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Knox
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Re: FLUTKATASTROPHE IN SÜDOST-ASIEN

#61 Beitragvon Knox » 18. Januar 2005, 16:01

Am 8. Februar spielen die Beatsteaks im Berliner Huxley's ein Benefizkonzert, um Geld für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien zu sammeln. Tickets gibt es im Vorverkauf für 20 Euro bei KOKA 36 und Vopo Records, der gesamte Erlös geht an die UNICEF.
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Naturführer über RWE-Braunkohlegebiet
„Es gibt so viele Baumhäuser wie nie“
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Loreleypunx
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Re: FLUTKATASTROPHE IN SÜDOST-ASIEN

#62 Beitragvon Loreleypunx » 11. Februar 2005, 19:53

Fischer dankt deutschen Helfern


Bundesaußenminister Joschka Fischer ist in der von der Tsunami-Katastrophe am schlimmsten betroffenen indonesischen Provinz Aceh eingetroffen. Bei einer Besichtigung des Katastrophengebietes dankte er den deutschen Helfern vor Ort. Im Namen der Bundesregierung wolle er seinen "ernst gemeinten, großen Dank aussprechen", sagte er nach einem Treffen mit Vertretern mehrerer Hilfsorganisationen und der Bundeswehr. Er sei zwar bereits in den Katastrophengebieten in Thailand und Sri Lanka gewesen, aber die Zerstörungen in Aceh hätten "eine andere Dimension", betonte der Minister.


Zugleich rief Fischer die indonesische Regierung und die Rebellen in Aceh zu einer friedlichen Lösung ihres seit Jahrzehnten andauernden Konflikts auf. Für einen erfolgreichen Wiederaufbau sei es notwendig, dass Aceh für internationale Hilfsorganisationen weiter zugänglich bleibe, sagte Fischer.


Aceh ist die letzte Station auf der neuntägigen Asien-Pazifik- Reise Fischers. Die Region ist ein Schwerpunktgebiet der deutschen Wiederaufbauhilfe. Gut sechs Wochen nach der Flut-Katastrophe wird die Gesamtzahl der Toten und Vermissten in Asien mit mehr als 300.000 angegeben.


Allein in der Provinz Aceh im Norden Sumatras starben durch den Tsunami vom 26. Dezember mehr 114.000 Menschen, fast 128.000 gelten noch als vermisst.
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Loreleypunx
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Re: FLUTKATASTROPHE IN SÜDOST-ASIEN

#63 Beitragvon Loreleypunx » 11. Februar 2005, 19:59

Südasien: Carmen Nebel und Dr. Rudolf Seiters danken einer Million Spender


Berlin, 10. Februar 2005
26/05

Südasien: Carmen Nebel und Dr. Rudolf Seiters danken einer Million Spender

DRK-Botschafterin Carmen Nebel hat am Donnerstag zusammen mit DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters das erste Plakat in Berlin aufgehängt, das für langfristig angelegte Hilfsmaßnahmen in Südasien wirbt. Mit der Plakat-Aktion will sich das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bei mehr als eine Million Einzelspendern bedanken. Sie haben seit dem 26. Dezember 102,7 Millionen Euro für die Tsunami-Opfer in Südasien gespendet.

Das Plakat wird bis zum 31. März bundesweit auf 25.000 Werbeflächen zu sehen sein. Der Text auf dem Plakat lautet: "Die Flut geht. Wir bleiben. Danke für Ihre Spende – damit helfen wir Südasien weiter." Der Fachverband Außenwerbung hat alle Werbeflächen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Carmen Nebel erinnert an die langfristige Hilfe für Südasien:
"Nur mit unserer Unterstützung haben die Menschen in den zerstörten Gebieten die Möglichkeit, ein neues Leben zu beginnen. Ich bitte Sie, auch weiterhin daran zu denken, obwohl die Fernsehkameras nicht mehr täglich auf Phuket oder Sri Lanka gerichtet sind."

"Dieses Plakat hat zwei Botschaften", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. "Es soll einerseits den Dank der Millionen Betroffenen ausdrücken denen mit den Spenden aus Deutschland geholfen wird. Zum Zweiten soll es daran erinnern, dass die Wiederaufbauarbeiten mehrere Jahre andauern werden."

Seit fast sechs Wochen ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in den Katastrophengebieten im Einsatz. Damit ist es eine von 30 nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die vor Ort aktiv sind, um den Betroffenen zu helfen. Sie werden von 15.000 freiwilligen lokalen Rotkreuzhelfern unterstützt.

"Wir werden fünf bis sieben Jahre mit Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge in der Region beschäftigt sein", sagt Dr. Rudolf Seiters.
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