Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

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Avalanche
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Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#1 Beitragvon Avalanche » 19. März 2007, 19:52

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Der Berliner Eisbär-Nachwuchs hat sein Geburtsgewicht von 810 Gramm mehr als verzehnfacht. Der neue Star im Zoologischen Garten bringt bereits 8,6 Kilo auf die Waage. Während "Cute Knut" zum Publikumsliebling heranwächst, fordern andere seinen Tod.


Der von der Mutter verstoßene Eisbär Knut entwickelt sich Dank menschlicher Hilfe hervorragend. Doch weil er statt in freier Wildbahn hinter Gittern aufwachsen soll, wollen Tierschützer seinem Leben ein Ende bereiten. Das Magazin „Der Spiegel“ berichtet: „Wegen der wenig artgerechten Aufzucht per Hand fordern Tierschützer den Tod des kleinen Bären.“ In der „Bild-Zeitung“ wird ein Tierschützer zitiert: „Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eigentlich müsste der Zoo das Bärenbaby töten.“ Im letzten Jahr führte diese Diskussion zu der Tötung eines Lippenbärbabys im Leipziger Zoo. Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme vom verantwortlichen Zoodirektor Heiner Klös. Der ließ vermelden, dass es Knut prächtig gehe und der kleine Eisbär in die Trotzphase hineinwachse.

„Er macht immer häufiger die Hosenbeine seiner Pfleger kürzer und packt auch sonst kräftig zu. Die vielen blauen Flecke der Pfleger zeigen, dass Knut entdeckt hat, dass er ein Bär ist“, sagte Klös. „In den nächsten zehn Tagen“ erlebe Knut seine Premiere vor Publikum und einer erwarteten großen Menge von Fotografen und Kameraleuten, kündigte der Zoodirektor an.

Geplant ist, dass am 24. März ab 9.50 Uhr Knut erstmals im ARD-Programm auftritt. Der schneeweiße Knuddelbär hat die Hauptrolle in einer Dokumentationsserie, die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert wurde. Unter dem Titel „Knut, das Eisbärbaby“ könnten die Zuschauer jeweils samstags in zehn Teilen die Entwicklung des Bären verfolgen.

Mutter Tosca, eine frühere Zirkus-Bärin, hatte ihren Nachwuchs nicht angenommen. Knut war zunächst 44 Tage lang auf den Brutkasten und anschließend auf liebevolle Handaufzucht durch Pfleger Thomas Dörflein angewiesen. Das Tier sah jetzt erstmals aus sicherer Entfernung im Hof der Bärenanlage die Kragenbärin Mäuschen und die Katze Muschi. Bisher hatte Knut in seinem Quartier nur „Bekanntschaft“ mit einem mannsgroßen Plüschbären gemacht, den ihm seine Pfleger zum „spielen“ hingesetzt hatten.

Zwischen der Kragenbärin und der Katze besteht im Zoologischen Garten seit sechs Jahren eine weltweit einmalige Tierfreundschaft. In die direkte Nähe des ungewöhnlichen Paares ließen die Tierpfleger den jungen Eisbären jedoch nicht. „Das wäre zu gefährlich, dass Knut einen zufälligen Schlag oder Fehltritt von Mäuschen oder die Krallen von Muschi zu spüren bekommt“, sagte Klös.


Quelle
Zuletzt geändert von Avalanche am 19. März 2007, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
Warum sollte ich Nazis nicht mit dem Baseballschläger schlagen?
Ich eröffne die Saison und fang sie jetzt an zu jagen.
Es liegt doch nur in deiner Hand,
nimm einen und klatsch ihn an die Wand.
Tritt auf ihn ein wenn er am Boden liegt.
Es liegt doch nur in deiner Hand,
zeig ihm was Schmerzen sind und dann
treibst du ihn lachend durch dein Wohngebiet.

Elyanne
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#2 Beitragvon Elyanne » 19. März 2007, 20:26

Was ist das für ein Verständnis von TierSCHUTZ???
Manchmal wäre es besser, Tierschützer vor sich selber zu schützen!
Zoos sind generell selten tierartgerecht.
Wieso muss sich der Mensch immer als KRONE der Schöpfung,
als Gott aufspielen und über Leben und Tod anderer Kreaturen richten?
Das schnarcht mich echt an!
Na ja - letztendlich hat diese Entscheidung wohl der Zoo selbst zu treffen
und die töten den kleinen liebesnwerten Kerl sicherlich nicht!

Nein - ich will mich jetzt nicht ärgern!
Zuletzt geändert von Elyanne am 19. März 2007, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Avalanche
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#3 Beitragvon Avalanche » 19. März 2007, 20:29

Avalanche schrieb am 19.03.2007 16:22
Bild

" Im letzten Jahr führte diese Diskussion zu der Tötung eines Lippenbärbabys im Leipziger Zoo.


Elyanne schrieb am 19.03.2007 16:56

Na ja - letztendlich hat diese Entscheidung wohl der Zoo selbst zu treffen
und die töten den kleinen liebesnwerten Kerl sicherlich nicht!

Nein - ich will mich jetzt nicht ärgern!



Soviel dazu...
Warum sollte ich Nazis nicht mit dem Baseballschläger schlagen?
Ich eröffne die Saison und fang sie jetzt an zu jagen.
Es liegt doch nur in deiner Hand,
nimm einen und klatsch ihn an die Wand.
Tritt auf ihn ein wenn er am Boden liegt.
Es liegt doch nur in deiner Hand,
zeig ihm was Schmerzen sind und dann
treibst du ihn lachend durch dein Wohngebiet.

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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#4 Beitragvon Klugscheißer » 19. März 2007, 21:46

die diskussion is doch schon ne weile her, gibt es was aktuelles dazu?

ptR
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#5 Beitragvon ptR » 20. März 2007, 00:59

Ich meine vorhind gehört zu haben, dass sie Knut langsam an andere Eisbären heranführen wollen und auch schon getan haben und er irgendwann zu Gleichaltrigen in einen Zoo in Norwegen kommen soll.

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CaughtInACrack
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#6 Beitragvon CaughtInACrack » 20. März 2007, 02:09

immerhin..

wär aber auch egal.. das sind ma keine tierschützer.. "oh jetz hamwa usn schon son einsames bärenbaby eingebrockt.. naja bringwas um.. is ja auch lecihter" -.-
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"Wenn die Gegenwart wüsste,
dass sie in der Zukunft zur verfälschten Vergangenheit wird,
würde sie sich wehren?"

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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#7 Beitragvon Klugscheißer » 20. März 2007, 20:27

ich hab dazu heute morgen ein beitrag im fernsehn gesehen, dieser tierschütze wollte nur aufmerksamkeit erregen, deswegen hat er zugelassen das dies öffentlich wird, er fordert nicht den tot des eisbären sondern die abschaffung von zoos

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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#8 Beitragvon Tharsonius von Bethana » 20. März 2007, 22:21

Avalanche schrieb am 19.03.2007 07:22
Bild

Der Berliner Eisbär-Nachwuchs hat sein Geburtsgewicht von 810 Gramm mehr als verzehnfacht. Der neue Star im Zoologischen Garten bringt bereits 8,6 Kilo auf die Waage. Während "Cute Knut" zum Publikumsliebling heranwächst, fordern andere seinen Tod.


Der von der Mutter verstoßene Eisbär Knut entwickelt sich Dank menschlicher Hilfe hervorragend. Doch weil er statt in freier Wildbahn hinter Gittern aufwachsen soll, wollen Tierschützer seinem Leben ein Ende bereiten. Das Magazin „Der Spiegel“ berichtet: „Wegen der wenig artgerechten Aufzucht per Hand fordern Tierschützer den Tod des kleinen Bären.“ In der „Bild-Zeitung“ wird ein Tierschützer zitiert: „Die Handaufzucht ist nicht artgerecht, sondern ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Eigentlich müsste der Zoo das Bärenbaby töten.“ Im letzten Jahr führte diese Diskussion zu der Tötung eines Lippenbärbabys im Leipziger Zoo. Noch gibt es keine offizielle Stellungnahme vom verantwortlichen Zoodirektor Heiner Klös. Der ließ vermelden, dass es Knut prächtig gehe und der kleine Eisbär in die Trotzphase hineinwachse.

„Er macht immer häufiger die Hosenbeine seiner Pfleger kürzer und packt auch sonst kräftig zu. Die vielen blauen Flecke der Pfleger zeigen, dass Knut entdeckt hat, dass er ein Bär ist“, sagte Klös. „In den nächsten zehn Tagen“ erlebe Knut seine Premiere vor Publikum und einer erwarteten großen Menge von Fotografen und Kameraleuten, kündigte der Zoodirektor an.

Geplant ist, dass am 24. März ab 9.50 Uhr Knut erstmals im ARD-Programm auftritt. Der schneeweiße Knuddelbär hat die Hauptrolle in einer Dokumentationsserie, die vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) produziert wurde. Unter dem Titel „Knut, das Eisbärbaby“ könnten die Zuschauer jeweils samstags in zehn Teilen die Entwicklung des Bären verfolgen.

Mutter Tosca, eine frühere Zirkus-Bärin, hatte ihren Nachwuchs nicht angenommen. Knut war zunächst 44 Tage lang auf den Brutkasten und anschließend auf liebevolle Handaufzucht durch Pfleger Thomas Dörflein angewiesen. Das Tier sah jetzt erstmals aus sicherer Entfernung im Hof der Bärenanlage die Kragenbärin Mäuschen und die Katze Muschi. Bisher hatte Knut in seinem Quartier nur „Bekanntschaft“ mit einem mannsgroßen Plüschbären gemacht, den ihm seine Pfleger zum „spielen“ hingesetzt hatten.

Zwischen der Kragenbärin und der Katze besteht im Zoologischen Garten seit sechs Jahren eine weltweit einmalige Tierfreundschaft. In die direkte Nähe des ungewöhnlichen Paares ließen die Tierpfleger den jungen Eisbären jedoch nicht. „Das wäre zu gefährlich, dass Knut einen zufälligen Schlag oder Fehltritt von Mäuschen oder die Krallen von Muschi zu spüren bekommt“, sagte Klös.


Quelle


edit :ich wollte ja noch was schreiben

ich könnte mich grad aufregen
Oi-Skins haben auch keine Haare auf dem Kopf, geben sich aber weitgehend unpolitisch und hören gerne mal Ska-Musik. So ähnlich wie Fun- Punks, wo es meist ums Saufen und Abfeiern geht...

ratte
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#9 Beitragvon ratte » 21. März 2007, 02:36

das der zoo profit draus schlägt ist klar. aber immernoch besser als das der kleine tod ist. manchmal treibens die tierschützer schon echt zu weit....
¡La lucha sigue!

Mit solidarisch sozialistischen Grüßen
Ratte

Akaias
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#10 Beitragvon Akaias » 21. März 2007, 03:30

ein Menschenbaby das abgestoßen wird, hat doch auch das recht auf andersweitige hilfe bzw. aufzucht.
ich schließ mich der meinung an,d ass die tierschütze se da nimmer alle ham
Sorry, kein Bock auf deine Story.
geh zu ner Parkuhr, kost ne Mark nur!

gruenesmonsta
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#11 Beitragvon gruenesmonsta » 21. März 2007, 16:42

ich denke im zoo tiere zu halten ist eh nicht artgerecht, aber den süßen kleinen umzubringen ist noch viel schlimmer. vor allem da er lebenswillen zeigt, sonst würde er nicht so toll wachsen.
und wer weiß was der armen mutter zugestoßen ist im zirkus, das sie den kleinen nicht annimmt.

also ich bin dafür das aus dem kleinen, mal nen großer knut wird.
Odi et amo. Quare id faciam fortasse requiris.
Nescio. Sed fieri sentio et excrucior.

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Klugscheißer
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#12 Beitragvon Klugscheißer » 21. März 2007, 23:04

der kleine bär kann einem leid tun, "filmstar Knut" so ein mist, am besten wäre es natürlich für den bären in freiheit aufzuwachsen und nicht von menschen aufgezogen werden und dann in ein käfig gesperrt bis er irgendwann stirbt, aber leider braucht man zoos um arten zuerhalten, da sollte man sich doch eher fragen: "warum brauchen wir zoos um arten zuerhalten, läuft da nicht etwas falsch?" und nicht ob man die tiere artgerecht hält, ein zoo kann nie artgerecht sein

Guest

Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#13 Beitragvon Guest » 22. März 2007, 19:26

den kleenen zu töten macht doch überhaup keinen sinn!

es gibt aber schon auch grosse unterschiede zwischen den einzelnen zoos was die haltungsbedingungen anbelangt...

Gott
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#14 Beitragvon Gott » 23. März 2007, 01:58

kinder die im knast geboren werden will doch auch keiner töten, oder?

gruenesmonsta
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Re: Tierschützer fordern den Tod von Eisbärbaby Knut

#15 Beitragvon gruenesmonsta » 24. März 2007, 14:59

naja mit dem will sei dir nicht so sicher, es gibt bestimmt einige kranke idioten die das wollen, aber man tut es halt zum glück nicht.

dein vergleich ist aber sehr gut.
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