die sklaverei der friedlichen

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die sklaverei der friedlichen

#1 Beitragvon Guest » 25. März 2006, 23:20

ein wichtiger punkt bei allen rassen ist die konfliktvermeidung. meines erachtens fehlt es den tieren nicht an intelligenz um sich mit der meschlichen spezies zu messen, sondern genau diese friedfertigkeit besiegelt ihr schicksal als sklave der menscheit.
fakt is nämlich im 1:1 kampf würd der mensch bei vielen rassen den kürzeren ziehen. also, was zeichnet den menschen aus? hemmungslose brutalität welche seitens des tierreiches ( und dat is echt nicht ohne, was da läuft! < aber zweckgebunden! das is der unterschied!) kaum noch zu toppen is.

was meint ihr dazu?
Zuletzt geändert von Guest am 25. März 2006, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.

Caitiff
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Re: die sklaverei der friedlichen

#2 Beitragvon Caitiff » 26. März 2006, 15:48

Schon irgendwo...

Der Mensch würde gegen Kühe (beispielsweise) jederzeit den kürzeren ziehen - wenn sie weniger friedlich wären.
Und ähnlich ist es bei genug Tieren...
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Re: die sklaverei der friedlichen

#3 Beitragvon CaughtInACrack » 26. März 2006, 16:22

und ich finde, schon das ist grund genug, diese gutmütigkeit nicht auszunutzen,
und respektvoll mit ihnen umzugehen!
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Re: die sklaverei der friedlichen

#4 Beitragvon Caitiff » 26. März 2006, 16:25

Ja, da hast du Recht!
Tiere sind eh was tolles - ehrlicher als jeder Mensch.
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Re: die sklaverei der friedlichen

#5 Beitragvon Guest » 26. März 2006, 16:28

was heisst denn für euch "respekt" gegenüber einem tier zu haben?

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Re: die sklaverei der friedlichen

#6 Beitragvon Caitiff » 26. März 2006, 16:35

Zum Beispiel nicht einfach so anfangen es zu beschimpfen, zu misshandeln, es zu quälen.
Ihm seine natürliche Lebensweise soweit wie möglich zu ermöglichen.
Es als einen wertvollen, dem Menschen nicht unterstellten Teil der Natur zu sehen.

Das ist für mich schon eine Art Respekt.
Bloss weil mein Hund z.B. ein Hund ist, heißt dass nicht dass ich was besseres bin, bloss weil ich eben als Mensch geboren wurde.

edit: Ja, die Rechte zuzugestehen meine ich damit auch.
das mit körperliche (und seelische) Unversehrtheit is ja auch bei mir im Text, und die artgerechte Haltung.
Der Rest gehört natürlich auch dazu. Dachte das wäre klar ;-)
Zuletzt geändert von Caitiff am 26. März 2006, 17:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: die sklaverei der friedlichen

#7 Beitragvon Guest » 26. März 2006, 16:40

respekt bedeutet in meinen augen ihm seine rechte zuzugestehen ...

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Re: die sklaverei der friedlichen

#8 Beitragvon CaughtInACrack » 26. März 2006, 17:08

respekt bedeutet für micha auf das tier bezogen:
~ihm ein so argerechtes leben bieten, wie es geht
~nicht schlagen, (beu hunden: nicht an die kette legen, zwinger usw.), nicht sonst irgendwie quälen
~und -was für mich eigentlich die basis is für alles andre is- das tier was man da hat,
auch als tier, als lebenwesen mit recht auf ein schönes leben zu sehen.
auch wenn "es" einem rechtlich ja "gehört" und man damit ja praktisch machen kann, was man will..

denn ich find, das sind wa ihnen einfach schuldig!

und auf den menschen bezogen bedeutet respekt für mich:
~keine angst... keine überheblichkeit, alles machen zu können was man möchte..
sondern.. ja.. respekt eben


[edit: und noch ein wichtiger punkt, find ich... merken, wenn man dem tier das nicht bieten kann, das halbwegs artgerechte leben usw. .. udn dann auch die konsequenz ziehen,
nämlcih jemanden geben, bei dem es das haben wird]
Zuletzt geändert von CaughtInACrack am 26. März 2006, 17:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: die sklaverei der friedlichen

#9 Beitragvon Guest » 26. März 2006, 17:16

[edit: und noch ein wichtiger punkt, find ich... merken, wenn man dem tier das nicht bieten kann, das halbwegs artgerechte leben usw. .. udn dann auch die konsequenz ziehen,


diesen gedanken finde ich anmassend! wer will das bitte schön beurteilen?

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Re: die sklaverei der friedlichen

#10 Beitragvon Caitiff » 26. März 2006, 17:43

Naja, man kriegt schon mit wer ein Tier gut behandelt (und eben auch artgerecht), und wer eher nicht.
Das sehe ich nicht als anmaßend.

Finde eher den besitzgedanken ("Dieses Lebewesen gehört mir! Dieses Stück Land gehört mir!") anmaßend.
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Re: die sklaverei der friedlichen

#11 Beitragvon CaughtInACrack » 26. März 2006, 18:23

thrashin e-dur schrieb am 26.03.2006 12:46
[edit: und noch ein wichtiger punkt, find ich... merken, wenn man dem tier das nicht bieten kann, das halbwegs artgerechte leben usw. .. udn dann auch die konsequenz ziehen,


diesen gedanken finde ich anmassend! wer will das bitte schön beurteilen?


klar gibts fälle, da kann man das nich so sagen..
aber wenn ich jetz zum beispiel bei meinen ratten merke,
die kommen vielleicht nur noch einmal in der woche ne stunde raus,
ist das zu wenig...

oder ich hab kein geld mehr, futter zu kaufen, egal für welches tier.

oder mein pferd wird nicht mehr bewegt udn steht den ganzen tag im ..im schlimmsten fall... ständer...

dann liegt es doch am verantwortungsbewusstsein des menschen, der sich eigentlich drum kümmern sollte oder?
udn dazu gehört, zu merken, wenn ich dem tier nur schade, dadurch, dass ichs behalte.
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Re: die sklaverei der friedlichen

#12 Beitragvon Guest » 26. März 2006, 18:43

dosi schrieb am 26.03.2006 13:53
thrashin e-dur schrieb am 26.03.2006 12:46
[edit: und noch ein wichtiger punkt, find ich... merken, wenn man dem tier das nicht bieten kann, das halbwegs artgerechte leben usw. .. udn dann auch die konsequenz ziehen,


diesen gedanken finde ich anmassend! wer will das bitte schön beurteilen?


klar gibts fälle, da kann man das nich so sagen..
aber wenn ich jetz zum beispiel bei meinen ratten merke,
die kommen vielleicht nur noch einmal in der woche ne stunde raus,
ist das zu wenig...

oder ich hab kein geld mehr, futter zu kaufen, egal für welches tier.

oder mein pferd wird nicht mehr bewegt udn steht den ganzen tag im ..im schlimmsten fall... ständer...

dann liegt es doch am verantwortungsbewusstsein des menschen, der sich eigentlich drum kümmern sollte oder?
udn dazu gehört, zu merken, wenn ich dem tier nur schade, dadurch, dass ichs behalte.


die meisten menschen lieben ihre tiere und oft haben sie einfach nicht das wissen um die andere spezies oder die zeit dem gerecht zu werden. zeige mir einen der perfekt ist!

man schadet den tieren damit, ja, aber schaden sich die menschen untereinander nicht auch? können sie überhaupt anders? das is doch die frage. der eine kriegt es besser hin, der andere weniger.
tiere lieben ihre menschlichen gefährten, ob se nu misshandelt werden oder nicht, ob se nu artgerecht gehalten werden oder nicht, ne trennung bedeutet immer schmerz auf beiden seiten.
auch das ist ein aspekt bei der verantwortung!
kinder kann man auch nicht einfach abgeben, wenn man es nicht geregelt bekommt. der einzige weg ist zu versuchen, es so gut wie möglich hinzubekommen und zu geben was man kann. wenn die lebensumstände nicht dementsprechend sind, ändert man diese halt. man kann alles lernen! wenn man sich ein tier holt übernimmt man die verantwortung und meines erachtens lebenslang!

verantwortungsbewusstsein beinhaltet sich über diese verantwortung im klaren zu sein, wenn man das tier zu sich holt, nicht n rückzieher zu machen, wenn et gerade unbequem is!
Zuletzt geändert von Guest am 26. März 2006, 18:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: die sklaverei der friedlichen

#13 Beitragvon CaughtInACrack » 26. März 2006, 19:11

das is schon klar soweit.. aber es gibt auch einen punkt, da kann man nich einfach schnell mal was ändern, einen punkt, wo man abwägen muss... den schmerz in kauf nehmen, dem tier dafür bessre umständen bieten bei einem andern menschen... oder behalten und versuchen, dass so gut wie es geht auf die reihe zu bekommen.

beispiel:
ich hatte mal ne schildkröte.. da war ich noch ziemlich jung und hatte nicht so die ahnung..
das hieß für meinen max, dass er alleine den ganzen tag in einem kleinen aquarium rumgammelte.
da schildkröten ja verdammt alt werden, kams dann dazu, dass ich mir irgendwann mehr und mehr bewusst wurde, dass es ihm so nicht so gut ging.. und das ich das nicht mehr mit ansehen will,
mir aber von platz und geld kein riesen aqua + noch ne andre schildkröte vielleicht leisten kann.. und auch vom interesse her nicht mehr..

also hab ich ihn abgegeben und er wohnt jetzt bei einer, die jetz ca 5 schildkröten hat,
viel platz, und bei der die im sommer in einen extra teich kommen.

und ja, in dem alter sollte man dann vielleicht noch kein tier haben, wenn die eltern sich nicht auch dafür intressiern usw. ...das weiß ich jetzt, das wissen auch meine eltern jetzt..
ändern konnt ichs nicht mehr, aber er hat jetz n bessres leben.
und da kam dann die erkenntnis besser spät als nie
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Re: die sklaverei der friedlichen

#14 Beitragvon Caitiff » 26. März 2006, 19:36

thrashin e-dur schrieb am 26.03.2006 14:13

tiere lieben ihre menschlichen gefährten, ob se nu misshandelt werden oder nicht, ob se nu artgerecht gehalten werden oder nicht, ne trennung bedeutet immer schmerz auf beiden seiten.
auch das ist ein aspekt bei der verantwortung!

kinder kann man auch nicht einfach abgeben, wenn man es nicht geregelt bekommt. der einzige weg ist zu versuchen, es so gut wie möglich hinzubekommen und zu geben was man kann.


Das seh ich ziemlich ähnlich wie dosi!
Gibt halt Leute die es nicht geregelt kriegen.
Und dann ist meiner Meinung der (mehr oder weniger große) Trennungsschmerz einem schlechten Leben vorzuziehen.
Finde auch dass manche Menschen, die ihre Kinder einfach net großziehen können/wollen die besser abgeben sollten, weil das für die Kinder in den meisten Fällen besser wäre.
Okay, das schweift grad ab....^^
egal
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Re: die sklaverei der friedlichen

#15 Beitragvon UNiXPunK » 26. März 2006, 20:11

thrashin e-dur schrieb am 26.03.2006 12:46
[edit: und noch ein wichtiger punkt, find ich... merken, wenn man dem tier das nicht bieten kann, das halbwegs artgerechte leben usw. .. udn dann auch die konsequenz ziehen,

diesen gedanken finde ich anmassend! wer will das bitte schön beurteilen?

thrashin e-dur schrieb am 26.03.2006 09:57
Richtlinien für den artgemäßen Umgang mit dem Hund

Die Rechte des Hundes wurden in zwei CANIS-Workshops unter Mitwirkung von Erik Zimen erarbeitet. Zunächst wurde das Tier Hund von allen Seiten beleuchtet, Bedürfnisse von Hunden wurden daraus abgeleitet und unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Aspekte wurden die Rechte des Hundes entworfen.

e-dur, ich bin verwirrt. auf der einen seite postest du rechte des hundes für artgerechte halltung, auf der anderen seite sagst du zu dem obersten statement über artgerechte haltung es wäre anmaßend. was denn nun?

zudem, was sind denn meine rechte als nicht hundebesitzer gegenüber hunden und deren besitzer. ich habe hier schon wieder was von gewaltanwendung der hundehalter gegenüber anderen gelesen.
ich mach diesen standpunkt mal ganz klar: nein, ich will von hunden nicht belästigt werden! und ich tu was, ich will nämlich nicht spielen!


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