berlin : hunde als wahlkampfthema ...

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Guest

berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#1 Beitragvon Guest » 7. September 2006, 02:56

aus kandidatenwatch.de

Fragen an Anne Damrau (DIE PARTEI)

01.08.2006
Frage von Thomas Erler:

Sehr geehrte Frau Dannau,

ich wohne im Berliner Stadtteil Friedrichshain südlich der Frankfurter Allee, östlich der Warschauer Straße. Eigentlich bin ich froh dort zu wohnen, doch die zunehmende Verkotung macht mir schwer zu schaffen. Es scheint ganz so, als hätten zahlreiche Hundebesitzer einen Wettbewerb ausgerufen, in dem derjenige als Sieger hervorgeht, dessen Hund die meisten und die größten Haufen gesetzt hat. Verlasse ich meine Wohnung und betretet die Straße, so beginnt es meist schon an Schwelle mich zu würgen. Gott sei Dank wohne ich vierten Stock und der Gestank der Straße gelangt (noch) nicht bis zu meinen (noch) geöffneten Fernstern hinauf.

Was gedenken Sie gegen die zunehmende Verkotung unseres Lebensraumes durch die Unachtsamtkeit und Rückichtslosigkeit verantwortungsloser Hundebesitzer zu unternehmen?

Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Erler


06.08.2006
Antwort von Anne Damrau

Hallo Herr Erler,

da fragen Sie genau die Richtige. Ich habe mit meinen beiden Freßkackies 2003 und 2004 die goldene Kackwurst Kreuzbergfriedrichshain gewonnen. Im Herbst trete ich wieder an, um den peinlichen dritten Platz vom letzen Jahr wieder auszubügeln. Im übrigen trete ich für eine 700%ige Erhöhung der Hundesteuer ein, die allerdings nicht für sogenannte Wettkampfhunde gelten soll. Diese Hunde müssen in der Lage sein, täglich 30% ihres Gewichts in Form von Kot auf die Strasse zu bringen. Das schaffen natürlich nur die Besten. Für alle anderen wird es teuer. Verlassen Sie sich drauf. Ich heisse übrigens
A. Damrau


ach neee, wat ne schöne antwort... herzallerliebst ! Bild
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Knox
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Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#2 Beitragvon Knox » 7. September 2006, 04:35

lol
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Staatsgefährdend im Bundestag
Maximilian T. ist als möglicher Komplize des Bundeswehrsoldaten Franco A. aufgefallen. Er arbeitet für den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte.

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Dennis Versus
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Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#3 Beitragvon Dennis Versus » 7. September 2006, 21:25

Selber schuld, wer von "Die Partei" eine ernstgemeinte Antwort erwartet. Bild
Anne kenn ich noch aus ihren APPD Zeiten. Es scheinen ja einige zu Die Partei gewechselt zu haben.
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19.06.09 Das letzte Konzertweekend in Brühl steht an:
Tv Smith &Pascow &Inner Conflict &2lhud &Versus
+Cocktails+Trashtombola+Büchertisch+&&&

Guest

Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#4 Beitragvon Guest » 7. September 2006, 21:34

die sind einfach nur geil... ich könnt mich bepissen vor lachen...

mal n anderes beispiel:

11.08.2006
Frage von Kim Angler

Guten Tag,

ich bin gerade aus dem ach so gefährlichen Wedding in das ja so tolerante Friedrichshain gezogen und wohne an einer Querstraße zum Boxhagener Platz, alles wunderbar bis auf eine Tatsache:
mindestens 4x die Woche ziehen Leute durch die Gegend, die Christliche Parolen grölen und anderen Gewalt androhen, was gedenken Sie dagegen zu tun?

14.08.2006
Antwort von Anne Damrau

Sehr geehrte Frau Angler!

Zunächst möchte ich mich für Ihre freundliche Email herzlich bedanken. Ich finde es wichtig, daß Sie mit Ihrer Wahlkandidatin ins Gespräch kommen wollen über das, was Sie bewegt. Sie zeigen damit, daß Sie eine Wählerin sind, die meinen Wahlkreis aufmerksam beobachtet, Interesse an gesellschaftspolitischen Problemen zeigt und ebenfalls gegen Entsolidarisierung und Intoleranz in der Gesellschaft antritt. Das macht Mut. Demokratie lebt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Leider geht aus Ihrer Email nicht hervor, was Sie selbst unter ‚christlichen Parolen’ verstehen. Allgemein sprechen Sie jedoch das wichtige Thema der religiösen Radikalität an. Hier sollten wir nicht auf halben Wege stehen bleiben. Neben den Äußerungen der einen Seite dürfen wir angesichts der aktuellen Diskussion auch nicht das gefährliche Gedankengut und die Parolen der religiös-politisch-verblendeten sogenannten Christdemokraten überhören. In diesem Zusammenhange sei nur als ein Beispiel an die entsetzlichen Exzesse von eruptiver Gewalt und Ausschreitungen gegen Mitbürger und Sachen durch Aktivistinnen und Aktivisten christdemokratischer Gruppen und Gruppierungen im Falle der letzten Wahlniederlage erinnert. Solche Gewalttaten gefährden die innere Sicherheit und das friedvolle Zusammenleben der Bevölkerung in unserer Stadt Berlin. Die Furie des entfesselten Terrors hetzt durch die Straßen, angetrieben und genährt von betrunkenen, gröhlenden, von Geschlechtskrankheiten gezeichneten, tobenden Übeltätern, viele sogar im Drogenrausch und Rauschgiftdelirium. Diese sogenannten Politiker wollen unseren Rechtsstaat vernichten. Welche Bilder sind dort jedesmal zu sehen. Brände in den Straßen, zerstörtes öffentliches und privates Eigentum, eingeschlagene Fenster, geplünderte Geschäfte, verletzte, blutüberströmte Polizisten und Feuerwehrleute. Im Anblick dieser fürchterlichen Szenen von Gewalt schlägt der Betrachter erschauernd, vor Entsetzen starr die Hände vors Gesicht und ruft, nein, schreit mit aller Kraft der verstörten Seele in das heulende Inferno: Keine Gewalt! Keine Gewalt! – In Dreiteufelsnamen, gebt doch Frieden, Frieden, Frieden! Diese Bilder extremster Gewaltanwendung nach der Wahl sind in allen Ländern und Kommunen zu sehen und schaden erheblich dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Zum Spektrum des religiösen Extremismus gehören religiös/politische Gruppen, Bewegungen und Personen, deren Ideologie, Weltanschauung und Aktionen sich gegen den demokratischen Verfassungsstaat und dessen grundlegende Werte und Verfahrensregeln richten. Zahlreiche Straftaten, vor allem Gewaltdelikte wie schwere Körperverletzung, Landfriedensbruch, Angriffe auf Andersdenkende stellen eine ständige Bedrohung der öffentlichen Sicherheit in Berlin und anderswo dar. In einem Rechtsstaat ist innere Sicherheit Grundlage für das Recht der Wohlhabenden auf Freiheit und Frieden nach innen. Sicherheit und Freiheit gehören untrennbar zusammen. Sicherheit ist ein soziales Grundrecht (natürlich für die, die sich´s leisten können)und unabdingbare Voraussetzung für Freiheit. Nur wer ohne Angst um sich, seine Familie und sein mit Rücksichtslosigkeit, Korruption und Verschlagenheit erworbenes Eigentum leben kann, hat Vertrauen in unseren demokratischen Staat. Innere Sicherheit ist die Voraussetzung für die Lebensqualität unserer Bürger und ihr gedeihliches Zusammenleben. Sicherheit und der Schutz vor körperlicher Gewalt und Zerstörung des Eigentums ist ein entscheidender Faktor nicht zuletzt auch für eine Stadt als Wirtschaftsstandort. Religiöser und politischer Extremismus, Intoleranz, Haß und Gewalt – ganz gleich ob nun die Anstifter und Täter aus dem einen Lager kommen oder aus christdemokratisch/fundamentalistischen Motiven handeln – muß daher mit allen Instrumenten des Straßenkampfes entschlossen bekämpft werden. Aufgabe der Politik und des Rechtsstaates ist es, zum Schutze der Öffentlichkeit feindliche Mächte und die Gegner unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung effektiv zu verfolgen und brutal zu bestrafen. Polizei und Justiz sind daher personell und sachlich in die Lage zu versetzen, Straftaten tatnah verfolgen und ahnden zu können. Aber ebenso wichtig wie die Strafverfolgung ist Verhinderung von Extremismus. Die PARTEI setzt daher auf Vorbeugung durch nichtreligiöse Erziehung in Familie und Schule, auf Freizeitangebote und die Einrichtung von Mitfickzentralen. Denn wer viel fickt, bleibt friedlich. Es geht mithin darum, durch Religion und sektenähnliche Gehirnwäsche missbrauchten, verführten und verblendeten jungen Frauen und Männern neue Perspektiven aufzuzeigen, um sie so auf den Pfad der Lust, der Selbst- und Sozialkompetenz, der Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit zurückzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Anne Damrau

Guest

Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#5 Beitragvon Guest » 7. September 2006, 22:59

nochmal zum ursprünglichen thema:

Diese Hunde müssen in der Lage sein, täglich 30% ihres Gewichts in Form von Kot auf die Strasse zu bringen.


aber hallo?! nachdem ich gestern den ganzen tag den kot von meinem dicken eingesammelt und abgewogen habe, würde ich wohl die 700% ige erhöhung der hundesteuer zahlen müssen...
mein hund is aber auch sowas von aus dem rennen! der müsste 12 kilo kacken um überhaupt ne chance zu haben. leider kommt er noch nicht mal auf n kilo kot. irgendwelche vorschläge, wie man das vielleicht was steigern kann?
Zuletzt geändert von Guest am 7. September 2006, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#6 Beitragvon Knox » 7. September 2006, 23:01

mehr futter in das tier schaufeln
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Maximilian T. ist als möglicher Komplize des Bundeswehrsoldaten Franco A. aufgefallen. Er arbeitet für den AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Nolte.

KA
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Re: berlin : hunde als wahlkampfthema ...

#7 Beitragvon KA » 7. September 2006, 23:38

Einfach schwere Kost ala Blei oder Eisen o.ä. zum Prüftag verfüttern^^
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