Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

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Hanfi
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#211 Beitragvon Hanfi » 4. Juli 2007, 00:23

Du bist Paris

Politiker Funktionäre und Bonzen
erzählen von Recht & Ordnung
Macht und Geld ist das was für sie zählt
wurde Tier und Mensch dafür schon oft genug gequält

Wenn dann Frustration dein Leben regiert
bist durch Krawall und Hass im Staat etabliert
es beachtet dich sonst niemand, nur für den moment
danach läuft alles weiter, stur und verklemmt !

Der Kampf nach Anerkennung und Gehört zu werden
wird von Bullen brutal Niedergeschlagen
Brennende Träume liegen auf den Strassen
ohne Antwort im Kampfesrausch zerschlagen

Danach wird wieder geschwiegen gewartet und zensiert
bis die Frustration erneut in Gewalt explodiert´
Dann wundern Sie sich wie sowas passiert
Reden, Diskutieren bis der Volksmund das Interesse verliert und wieder niemand reagiert


Kann man denke ich noch ausbauen ! was meint ihr so ?
Schade das Mann Bier nicht ficken kann !!!

Bild SAUFEN SAUFEN SAUFEN Bild
Mehr Löcher = Weniger Käse
Mehr Käse = Mehr Löcher
Weniger = Mehr
Bild

EsLebt
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#212 Beitragvon EsLebt » 12. August 2007, 05:48

Enst Busch - der heimliche Aufmarsch

Es geht durch die Welt ein Geflüster:
Arbeiter, hörst du es nicht?
Das sind die Stimmen der Kriegsminister:
Arbeiter, hörst du sie nicht?
Es flüstern die Kohle- und Stahlproduzenten,
Es flüstert die chemische Kriegsproduktion,
Es flüstert von allen Kontinenten:
Mobilmachung gegen die Sowjetunion!

Refrain:
Arbeiter, Bauern, nehmt die Gewehre,
Nehmt die Gewehre zur Hand.
Zerschlagt die faschistische Räuberherde,
Setzt eure Herzen in Brand!
Pflanzt eure roten Banner der Arbeit
Auf jede Rampe, auf jede Fabrik.
|:Dann steigt aus den Trümmern
Der alten Gesellschaft
Die sozialistische Weltrepublik! :|

Arbeiter horch, sie ziehn ins Feld,
Und schreien für Nation und Rasse.
Das ist der Krieg der Herrscher der Welt
Gegen die Arbeiterklasse.
Denn der Angriff gegen die Sowjetunion
Ist der Stoß ins Herz der Revolution.
Und der Krieg der jetzt durch die Länder geht,
Ist der Krieg gegen dich, Prolet-!
Refrain:
Und während sie schon zum Schlag ausholen
Betrügen sie dich mit Friedensparolen.
Der Krieg der jetzt vor der Türe steht
Ist der Krieg gegen dich, Prolet!

Es rollen die Züge Nacht für Nacht:
Maschinengewehre für Polen.
Für China: deutsche Gewehre Null-Acht,
für Finnland Armeepistolen!

Schrappnells für die Tschechoslowakei,
Für Rumänien Gasgranaten!
Sie rollen von allen Seiten herbei,
Gegen die roten Soldaten!
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. (George Orwell)

Gott
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#213 Beitragvon Gott » 28. August 2007, 16:53

Paul Leary - the birds are dying (the history of dogs 1991)

the will to live
another day here
or find a place to hide
where the sky is clear

the birds are dying
in the cold black night
at there journey's end
no place to hide

rumpelstielzchen
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#214 Beitragvon rumpelstielzchen » 19. September 2007, 04:22

1000 Meilen sind so weit
zurück in unsre schöne Zeit
ich frag mich wann wir uns wieder sehn
Schritt für Schritt nach morgen gehen
Ohne sich zurückzudrehn
Ich frag mich ob wir uns wieder sehn
Ich weiß nicht ob wir uns wieder sehn

Und ich geh 1000 Meilen weit
Nur um Dich zu sehn
Und eine bessre Zeit
Und ich geh 1000 Meilen weit
Jeder Schritt zu Dir
Ist eine Ewigkeit

Das Gestern will nicht weiter ziehn
Bilder die nicht von mir gehen und fragen
Wann wir uns wieder sehn
1000 Meilen fern von Dir
mein Herz ist weg es sucht nach dir und fragt mich
wann wir uns wieder sehn

Und ich geh 1000 Meilen weit
Nur um Dich zu sehn
Und eine schönre Zeit
Und ich geh 1000 Meilen weit
Jeder Schritt zu Dir
Ist eine Ewigkeit

Scherben grüßen scharf und kalt
Ich geh den Weg und mach nicht halt
Und frag mich ob wir uns wieder sehn
Ich würd so gern die Zeit verdrehn
Um einmal nur zurückzugehn
Damit wir uns noch einmal wieder sehn

Und ich geh...
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jAws
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#215 Beitragvon jAws » 19. September 2007, 16:48

Maybe if I said something a bit more meaningless than possibly I could make my father proud of the things I’ve done.

Throw blood, reckless, onto paper.

You can’t expect me to take the same roads so many have crawled down before.

I am fine with dying with regrets- as long as I’ve never stopped- making attempts at the sky and tearing down the stars. It never felt right to sit back-letting life pass me by. Saying I could have, would have but never fucking tried.

Ill takes my chances with the late nights, the bitter arguments. We’ll get by on the skin of our teeth… I’ve never needed more
Ill takes my chances with the harsh criticism and the failed relationships
We’ll get by on the skin of our teeth... I’ve never need more

I have it all, I never needed more than a bag full of clothes and a fucked up van. Just give me 20 minutes to sweat out the feeling... give me 20 minutes to run my self dead. This is my outlet, this is my mid life crisis. Though it started at 16… I don’t plan on seeing 30.
Ill stays thankful for the hand outs, thankful for the chance
(Ruiner)
What if the departed hoped to be something while you were pointing fingers like a gun?
Is it so hard to see both sides of this?
Your answer is not the only one
You are not the only one

blackwolf
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#216 Beitragvon blackwolf » 28. September 2007, 02:20

puhdys - bis ans ende der welt

Sie war kaum 16, da war ein Mann,
Als sie das erste Mal verlor.
Und was er sagte, sie glaubte daran
An seine Sprueche, die er schwor,
An seine Sprueche, die er schwor.
Er nahm sie mit und er schickte sie fort.
Sie war ihm wie ein Untertan.
Sprach grosse Dinge, sie glaubte daran,
An seine Sprueche, die er schwor,
An seine Sprueche, die er schwor.
Bis ans Ende der Welt waren die Worte aus Luegen erdacht.
Bis ans Ende der Welt fuer ein paar Stunden auf Liebe gemacht.
Bis ans Ende der Welt waren die Worte aus Luegen erdacht.
Bis ans Ende der Welt fuer ein paar Stunden.
Nun teilt ein andrer mit ihr seine Nacht,
Der es vielleicht auch ehrlich meint.
Doch sie spuert Kaelte, liegt oft stundenlang wach,
Denkt sie an die vergangne Zeit,
Denkt sie an die Vergangenheit.
Bis ans Ende...
Bis ans Ende...



Klasse Gitarre !

EsLebt
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#217 Beitragvon EsLebt » 28. September 2007, 02:31

I Won't Pay For Liberty Lyrics


So you, you can’t live in peace so why, why should we.
War mongering everyday, it costs us to be free.
Living under clouds of hate that control our destiny.
I won’t follow your rules of hate cause I’m fighting to be free.

I won’t pay for liberty, I think it should be free.
You always want to take so much, but you won’t be taking me.
You won’t be taking me.

Are you gunna stand in line waiting for the time
waiting till your numbers up but you won’t be hearing mine
‘Cause I won't be a fool for you there’s no way I’m happy to
‘cause I know what your gunna tell me to do.

I won’t pay for liberty, I think it should be free.
You always want to take so much, but you won’t be taking me.
You won’t be taking me.

Are you gunna stand in line waiting for the time
waiting till your numbers up but you won’t be hearing mine
‘Cause I won't be a fool for you there’s no way gunna happen too
‘cause I know what your gunna tell me to do.

I won’t pay for liberty, I think it should be free.
You always want to take so much, but you won’t be taking me.
You won’t be taking me.

I won’t pay for liberty, I think it should be free.
You always want to take so much, but you won’t be taking me.
You won’t be taking me.

I won’t pay for liberty, I think it should be free.
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. (George Orwell)

rumpelstielzchen
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#218 Beitragvon rumpelstielzchen » 11. November 2007, 18:34

es gibt da einen Menschen mit dem ich mein Leben teile
er spiegelt sich in Spiegelschrift schon fast in jeder Zeile
stand ihm stets zur Seite und versuchte ihm den Weg zu weisen
half ihm über Hindernisse so wie Zebrastreifen
er wollte Feten feiern mit Jägermeister und Hefeweizen
wollt sich LSD einschmeißen und das ganze seelig preisen
Gegenteil von meiner war seine schräge Lebensweise
ich baute ihn immer wieder auf wie Legosteine
er bekam schon Leberleiden und auch ne Psychose
griff sich die Gelegenheiten und kaufte sich Drogen
Homies wunderten sich längst doch dieser stumpfsinnige Mensch
tanzt trotz Gesundheitsdifferenz bei zweihundert BPM
Kumpels die ihn kennen wollten ihm helfen
so wie Glücksfeen Trolle und Elfen
wie Tolkiens Welten war seine Phantasie
das einzig positive waren seine rhymes auf kranke Beats!

die Jahre vergingen mein Freund entfremdete sich
er wendete sich von mir ab, kennt ihr das nicht
das änderte nichts an meiner Zuneigung zu ihm
sein Seelenleben schien langsam zu Neige zu gehen
er steigerte jedenfalls sein Konsumverhalten
er war down (hä) wie der Fuß der Alpen
dazu kam dass er sich aufgehetzt drauf auf Pep ins Auto setzt
und ausgerechnet mit nem lauten (#*#*) gegen ne Mauer crasht
Pause jetzt, pssst, das klingt wie Dynamit
mein Homie kam danach direkt in die Psychiatrie
ich schätze dieser große Crash war die Rettung in der Not
er hätte nie genug bekomm’ ich wett er wär jetzt tot
deshalb war es so schön zu sehn wie er heilt
wie er wieder steht, lacht, weint, lebt und auch rhymed
er redete sich ein normal zu sein wie Kaffekränzchen
er wurd einer der durchschnittlich normalen Abstinenten!


Er lernte normal zu reden sich normal bewegen
auf normalen Wegen, führte ein ganz normales Leben
seine arme Seele lebte nur noch Normalität
sein Alltagsleben wurde zur Formalität
Normen geprägt hatte er ein Dach über dem Kopf
die geordnete Regel war sein absoluter Gott
es eskalierte plötzlich fiel ihm dieses Dach auf seinen Kopf
er sah absolutes Chaos aber absolut nicht Gott
absolut bekloppt war, dass er wieder konsumierte
nur noch bekloppter war daran wie viel er konsumierte
kokain lsd mdma amphetamin
mein homie war genau von diesem tag an nicht mehr clean
abermals bediente er sich ohne jeden rückhalt
der arme kranke Mann erlebte sogesehn ein rückfall
ein Glücksfall zu sehen wie nüchtern reimt
obwohl er weiß er ist ein Opfer seiner Rückfälligkeit!

„Rückfall“ ich bin nicht mehr eins mit mir selbst
mein eigenes Selbst zerreißt meine Welt
„Rückfall“ dachte ich wär eine Person
doch es sind Jeckyll und Hide in mir in einer Person

„Rückfall“ wir beide hier mit einem Gesicht
wir Beide, Er, Ich, mein eigenes Ich!
Rückfall, Rückfall, Rückfall, Rückfall
Rückfall, Rückfall, Rückfall, Rückfall!
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interrorssant
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#219 Beitragvon interrorssant » 27. Mai 2008, 03:28

rumpelstielzchen schrieb am 11.11.2007 15:04
es gibt da einen Menschen mit dem ich mein Leben teile
er spiegelt sich in Spiegelschrift schon fast in jeder Zeile
stand ihm stets zur Seite und versuchte ihm den Weg zu weisen
half ihm über Hindernisse so wie Zebrastreifen
er wollte Feten feiern mit Jägermeister und Hefeweizen
wollt sich LSD einschmeißen und das ganze seelig preisen
Gegenteil von meiner war seine schräge Lebensweise
ich baute ihn immer wieder auf wie Legosteine
er bekam schon Leberleiden und auch ne Psychose
griff sich die Gelegenheiten und kaufte sich Drogen
Homies wunderten sich längst doch dieser stumpfsinnige Mensch
tanzt trotz Gesundheitsdifferenz bei zweihundert BPM
Kumpels die ihn kennen wollten ihm helfen
so wie Glücksfeen Trolle und Elfen
wie Tolkiens Welten war seine Phantasie
das einzig positive waren seine rhymes auf kranke Beats!

die Jahre vergingen mein Freund entfremdete sich
er wendete sich von mir ab, kennt ihr das nicht
das änderte nichts an meiner Zuneigung zu ihm
sein Seelenleben schien langsam zu Neige zu gehen
er steigerte jedenfalls sein Konsumverhalten
er war down (hä) wie der Fuß der Alpen
dazu kam dass er sich aufgehetzt drauf auf Pep ins Auto setzt
und ausgerechnet mit nem lauten (#*#*) gegen ne Mauer crasht
Pause jetzt, pssst, das klingt wie Dynamit
mein Homie kam danach direkt in die Psychiatrie
ich schätze dieser große Crash war die Rettung in der Not
er hätte nie genug bekomm’ ich wett er wär jetzt tot
deshalb war es so schön zu sehn wie er heilt
wie er wieder steht, lacht, weint, lebt und auch rhymed
er redete sich ein normal zu sein wie Kaffekränzchen
er wurd einer der durchschnittlich normalen Abstinenten!


Er lernte normal zu reden sich normal bewegen
auf normalen Wegen, führte ein ganz normales Leben
seine arme Seele lebte nur noch Normalität
sein Alltagsleben wurde zur Formalität
Normen geprägt hatte er ein Dach über dem Kopf
die geordnete Regel war sein absoluter Gott
es eskalierte plötzlich fiel ihm dieses Dach auf seinen Kopf
er sah absolutes Chaos aber absolut nicht Gott
absolut bekloppt war, dass er wieder konsumierte
nur noch bekloppter war daran wie viel er konsumierte
kokain lsd mdma amphetamin
mein homie war genau von diesem tag an nicht mehr clean
abermals bediente er sich ohne jeden rückhalt
der arme kranke Mann erlebte sogesehn ein rückfall
ein Glücksfall zu sehen wie nüchtern reimt
obwohl er weiß er ist ein Opfer seiner Rückfälligkeit!

„Rückfall“ ich bin nicht mehr eins mit mir selbst
mein eigenes Selbst zerreißt meine Welt
„Rückfall“ dachte ich wär eine Person
doch es sind Jeckyll und Hide in mir in einer Person

„Rückfall“ wir beide hier mit einem Gesicht
wir Beide, Er, Ich, mein eigenes Ich!
Rückfall, Rückfall, Rückfall, Rückfall
Rückfall, Rückfall, Rückfall, Rückfall!


knatterton.
genau das hab ich schon den halben tag im kopf.
sau krass.

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Knox
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#220 Beitragvon Knox » 28. Mai 2008, 02:50

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder,

so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor.
Er schlich aber immer wieder durch das Gartentor
und in die Kaninchenställe,
wo sie sechsundsechzig spielten
um Tabak und Rattenfälle,
Mädchen unter Röcke schielten,
wo auf alten Bretterkisten
Katzen in der Sonne dösten,
wo man, wenn der Regen rauschte,
Engelbert, dem Blöden lauschte,
der auf einem Haarkamm biß,
Rattenfängerlieder blies.
Abends, am Familientisch, nach dem Gebet zum Mahl,
hieß es dann: Du riechst schon wieder nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Sie trieben ihn in eine Schule in der Oberstadt,
kämmten ihm die Haare und die krause Sprache glatt.
Lernte Rumpf und Wörter beugen.
Und statt Rattenfängerweisen
mußte er das Largo geigen
und vor dürren Tantengreisen
unter roten Rattenwimpern
par coeur Kinderszenen klimpern
und, verklemmt in Viererreihen,
Knochen morsch und morscher schreien,
zwischen Fahnen aufgestellt
brüllen, daß man Freundschaft hält.
Schlich er abends zum Kaninchenstall davon,
hockten da die Schmuddelkinder, sangen voller Hohn:
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Aus Rache ist er reich geworden. In der Oberstadt
hat er sich ein Haus gebaut, nahm jeden Tag ein Bad.
Roch, wie bessre Leute riechen,
lachte fett, wenn alle Ratten
ängstlich in die Gullis wichen,
weil sie ihn gerochen hatten.
Und Kaninchenställe riß er
ab. An ihre Stelle ließ er
Gärten für die Kinder bauen.
Liebte hochgestellte Frauen,
schnelle Wagen und Musik,
blond und laut und honigdick.
Kam sein Sohn, der Nägelbeißer, abends spät zum Mahl,
roch er an ihm, schlug ihn, schrie: Stinkst nach Kaninchenstall.
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!

Und eines Tages hat er eine Kurve glatt verfehlt.
Man hat ihn aus einem Ei von Schrott herausgepellt.
Als er später durch die Straßen
hinkte, sah man ihn an Tagen
auf ´nem Haarkamm Lieder blasen,
Rattenfell am Kragen tragen.
Hinkte hüpfend hinter Kindern,
wollte sie am Schulgang hindern
und schlich um Kaninchenställe.
Eines Tags in aller Helle
hat er dann ein Kind betört
und in einen Stall gezerrt.
Seine Leiche fand man, die im Rattenteich rumschwamm.
Drum herum die Schmuddelkinder bliesen auf dem Kamm:
Spiel nicht mit den Schmuddelkindern,
sing nicht ihre Lieder.
Geh doch in die Oberstadt,
mach´s wie deine Brüder!
Bild
Firmen bezahlen „Verbraucherschützer“
Für Glyphosat und Nikotin
Das „Consumer Choice Center“ gibt vor, Konsumenten zu vertreten. In Wirklichkeit wird der Verband von Unternehmen finanziert.

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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#221 Beitragvon Ossi » 28. Mai 2008, 03:41

Die Strafe - Konjunktiv

keinen bock, das abzutippen...

EsLebt
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#222 Beitragvon EsLebt » 5. Juni 2008, 00:02

Intro:
Es gibt viel zu tun, viel zu viel, es gibt viel zu tun, viel zu viel!

Glaub an dich, du wirst es schon nicht schaffen,
wenn du davon überzeugt bist werden sie dich sicher hassen,
guck wie viel sie ei’m bei der Bahnhofsmission auftun,
du kannst dich langsam auf deinem Schuldenberg ausruhen,
du willst heiraten? Mach keine halben Sachen,
du musst sie nur betrügen und dann kannst auch du dich scheiden lassen,
du willst echt Bewerbungen schreiben? Junge, bau dir ein,
guck, das ist doch eigentlich ganz schön mit dem zu Hause sein,
ohne Job kann man auch sein Leben lang ausschlafen,
Fernsehen, Bier trinken, seine Frau schlagen,
Familientherapie? Früher hat man’s auch allein hingekriegt,
(Liebling, ich habe die Kinder erstickt!)
Mädchen, du musst keine Ausbildung machen,
du kannst dein Leben lang für ein Mann kochen und waschen
oder als Tippse anfangen und dich langsam hoch ficken,
für jeden gibt es Arbeit hier, Bruder, du kannst Koks ticken!

Hook:
Dein Leben ist ein scheiß Job, doch einer muss ihn machen,
jeder kann es schaffen einsam und erwachsen,
nicht reich, nicht schön, du willst das jeder dich kennt?
Vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
(Wenn es brennt!) wenn es brennt, (Wenn es brennt!) wenn es brennt,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
du willst in die Zeitung? Jeder kann es schaffen,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt!

Du liegst falsch wenn du liebst, dir dein Mädchen genügt,
in den 80’s war Krieg, aber Aids ist besiegt,
spar dir die Kondome, du musst Windeln kaufen,
sei stark, Homie, du wirst das Kind schon schaukeln,
hier wird ein Mann gebraucht, vergiss dein Coming Out,
spring aus dem 10. ins Glück,
Bruder, ich bete für dich,
du bist frei, geh im Drogenrausch raven,
mit einer Psychose kann man sein Traum leben,
Opa war Gastarbeiter, mach als Hustler weiter,
schmeiß deine Lehre fort, begeh ein Ehrenmord,
du kannst die Welt verbessern, pack es an,
Rache für die 6 in Mathe liegt in Papas Waffenschrank,
das ist Klassenkampf, mach’s wie Mao Tse-tung,
spann den Abzug und bring die Pauker um,
ich schrei “auf ins Verderben“, meine Brüder rennen los,
wer früher stirbt ist länger tot!

Hook:
Dein Leben ist ein scheiß Job, doch einer muss ihn machen,
jeder kann es schaffen einsam und erwachsen,
nicht reich, nicht schön, du willst das jeder dich kennt?
Vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
(Wenn es brennt!) wenn es brennt, (Wenn es brennt!) wenn es brennt,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
du willst in die Zeitung? Jeder kann es schaffen,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt!

Es gibt viel zu tun, viel zu viel, fang erst gar nicht an,
du willst ein Ziel im Leben? Guck dir deinen Vater an,
wenn du hart kämpfst kriegst du sein Platz
und hängst auch jeden Morgen in der Kneipe ab,
du kannst jeden Tag wie deine letzten leben,
du musst nur jeden Tag das gleiche tun, (Das wird schon!)
brich die Schule ab, stich ein Schwulen ab,
auch du kannst ein Künstler sein, bemal ein Judengrab,
im Ghetto mag dich jeder, 1 Euro Straßenfeger,
du brauchst kein Psychologen, nur jeden Tag ’n Träger,
hör auf den Papst, treib nicht ab, schick die Kids ins Heim,
wer ein guter Freund ist muss die Spritze teiln,
geh dein Weg, (Ja!) leb dein Leben, (Ja!) sei du selbst, (Ja!)
fick deine Mutter,
das ist mein Appell an die Ghetto-Kids,
lasst die Skills zu Hause, bringt die Messer mit!

Hook:
Dein Leben ist ein scheiß Job, doch einer muss ihn machen,
jeder kann es schaffen einsam und erwachsen,
nicht reich, nicht schön, du willst das jeder dich kennt?
Vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
(Wenn es brennt!) wenn es brennt, (Wenn es brennt!) wenn es brennt,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt,
du willst in die Zeitung? Jeder kann es schaffen,
vielleicht fällt das Licht auf dein Viertel wenn es brennt!

Outro:
Sie haben Angst, denn wir schlagen ihn die Köpfe ein, wir sind das Letzte, doch werden die Ersten sein, doch werden die Ersten sein!
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat. (George Orwell)

Nünü das Punkgespenst
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#223 Beitragvon Nünü das Punkgespenst » 5. Juni 2008, 02:33

Interessant fände ich persönlich jetzt noch zu erfahren, in welcher Hinsicht diese Liedtexte euch momentan beschäftigen.

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CaughtInACrack
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Re: Liedertexte die euch im Moment beschäftigen

#224 Beitragvon CaughtInACrack » 2. Juni 2009, 15:33

Die Dinge

du sagst du zahlst das allerletzte Mal
die Miete für mich mit
kein Bock auf meine Lügen
und mein Leben auf Kredit

und gestern mein Benehmen
das ging dir echt zu weit
die Nacht war lang
und ich ’n bißchen breit

das sind die Dinge die mich auch stören
ich kriege scheinbar irgendwie den Hals nicht voll
die Dinge die mich auch stören
ich bin total daneben und das Maß ist voll
ich würd ja damit aufhören
doch ich weiß nicht wo
ich damit anfangen soll

ich brauche sehr viel Nähe
und die möglichst komplett
mit dir kann man gut reden
aber er ist gut im Bett

es verletzt Deine Gefühle
das leuchtet mir jetzt ein
doch mir schmeckt die Zigarette
nun mal nicht ohne Wein

das sind die Dinge die mich auch stören
ich kriege scheinbar irgendwie den Hals nicht voll
die Dinge die mich auch stören
ich bin total daneben und das Maß ist voll
ich würd ja damit aufhören
doch ich weiß nicht wo
ich damit anfangen soll

ich hab dich wieder vorgeführt
und bloßgestellt vor Allen
du sagst ich tu das alles nur
um aufzufallen... mag sein!

du das sind die Dinge die mich auch stören
ich kriege scheinbar irgendwie den Hals nicht voll
die Dinge die mich auch stören
ich bin total daneben und das Maß ist voll
ich würd ja damit aufhören
doch ich weiß nicht wo
ich damit anfangen soll




Ich könnte weinen

Wir sehen uns hier zum ersten mal seit Wochen wieder,
und Du sagst, Du hörst mein Herz ganz deutlich pochen, wieder,
so wie früher, als wir uns ganz offensichtlich liebten.
Es hat nie aufgehört, so laut zu sein, seit wir's versiebten.

Wie's mir geht, fragst Du mich.
Ach, nicht schlecht, eigentlich.
Es mag vielleicht grad nicht so scheinen -
Ich bin so glücklich - ich könnte weinen.

Ja ja, Dein neuer Freund ist wohl ein echter Knaller,
immer witzig, immer freundlich, und der Liebling aller.
Nein, Du kannst mir wirklich glauben, dass ich mich für Dich freu'.
Und wie gut Du aussiehst, wenn's Dir gut geht, ist mir nicht neu.

Was ich mache, fragst Du mich.
Ach, nichts Neues eigentlich.
Ich wäre traurig, könnte man meinen.
Doch ich bin glücklich - Ich könnte weinen.

Ich bin alleine unterwegs, weil ich das g'rade brauch.
Ob ich Dich noch vermisse? Vielleicht einen kleinen Hauch.
Es geht mir ausgezeichnet. Könnte gar nicht besser sein - so allein.

Woran ich denke, fragst Du mich.
An nicht viel, ausser an Dich.
Bin sonst mit allem total im Reinen.
Ich bin so glücklich - Ich könnte weinen.
Hier mein Beweis: Tränen auf Steinen.
Ich bin so glücklich - Ich könnte weinen.


EDIT: naja soviel muss man dazu ja nu nich erklärn glaub ich :-?
passt halt grad
Bild
"Wenn die Gegenwart wüsste,
dass sie in der Zukunft zur verfälschten Vergangenheit wird,
würde sie sich wehren?"


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