Akkordeonfestival - Tango Nuevo und finnischer Punk auf dem

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Knox
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Akkordeonfestival - Tango Nuevo und finnischer Punk auf dem

#1 Beitragvon Knox » 25. Januar 2010, 15:44

Akkordeonfestival - Tango Nuevo und finnischer Punk auf dem Kiez

Hamburg -. Das Safari Cabaret in der Großen Freiheit gilt nicht gerade als erste Adresse der gehobenen Musikkultur. Die Schaukästen künden von Kabarett-Programmen mit leicht bekleideten Damen. Hierher lud Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter, um sein erstes Festival, "Akkordeonist" zu erläutern. Vom 13. bis 20. Februar soll es rund um den Kiez über die Bühne gehen. Die Erleichterung, darüber, dass endlich einmal Inhalte im Vordergrund standen, war spürbar. Dennoch reagierte Lieben-Seutter auf die Diskussion um eine erneute Verschiebung des Eröffnungstermins. Zwischen der Abnahme und der Eröffnung lägen sechs Monate. Die spekulierten acht Wochen Verspätung könnten wieder eingeholt werden. "Wir sind gerüstet für alles, was kommt."

Das Akkordeon als Instrument des Reisens und der Volkskunst bezeichnete er als sein persönliches Steckenpferd. Mit dem Festival zieht die Elbphilharmonie bewusst nach St. Pauli. "Das ist die Antithese zu dem, was viele glauben, was die Elbphilharmonie ist: edle Hochkultur für die Reichen und Schönen." Und genau das will sie nicht sein. Wie zum Beweis werden internationale Größen des Schifferklaviers verschiedene Säle rund um die Reeperbahn bespielen. Unter anderem präsentiert der holländische Bandoneonspieler Carel Kraayenhof von Astor Piazzolla inspirierten Tango Nuevo. Das österreichische Duo Attwenger kombiniert Texte in Qualtinger-Mundart mit Hip-Hop, Punk und Volksmusik. Eher klassisch setzt Teodoro Anzelotti das Instrument an einem Abend mit Kompositionen von Cage und Ligeti ein. Mit Finnischem Punk will die Formation Kimmo Pohjonen Kluster im Grünspan Hörgewohnheiten sprengen.

Auch die lokale Szene ist mit dem polnischen Jurek Lamorski Quartett und dem Akkordeon-Orchester Hamburg Eimsbüttel vertreten. Höhepunkt wird sicher der Auftritt Richard Gallianos, des Erfinders der "Musette Neuve", am 18. Februar im St.-Pauli-Theater. Christoph Lieben-Seutter erhofft sich ein neues Publikum für diese Musiker, die ihnen durch die Aufmerksamkeit, die auf der Elbphilharmonie ruhe, sicher sei.

Akkordeonist 13. bis 20.2., diverse Orte, Infos und Karten unter T. 35 76 66 66 oder unter http://www.elbphilharmonie.de
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Die Feenkönigin war von Kopf bis Fuß tätowiert,aber nicht mit weihnachtlichen Motiven. Sie wünschte den Besuchern ein „Scheißweihnachtsfest“, und die fünf volltrunkenen Weihnachtsmänner pflichteten ihr bei

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