Punkfilmfest vom 29.11.2012 bis 02.12.2012

Nachricht
Autor
Benutzeravatar
Knox
Beiträge: 64141
Alter: 62
Registriert: 20. April 2003, 22:26
Wohnort: Bierdosenland

Punkfilmfest vom 29.11.2012 bis 02.12.2012

#1 Beitragvon Knox » 1. November 2012, 13:52

Bild
Hamburg ist Filmstadt - Hamburg hat das Punkfilmfest vom 29.11.2012 bis 02.12.2012

Endlich kommt „TOO DRUNK TO WATCH“ nach Hamburg. An insgesamt 4 Tagen wird der Herbst in Hamburg mit Filmen von und über Punk-Rock aufgewertet. Mit 9 Spielfilmen, 8 Musikvideos und 12 Kurzfilmen gibt das Punkfilmfestival einen bravourösen Einstand in der Filmstadt Hamburg. Präsentiert werden die einzigartigen Produktionen im Studio Kino, Bernstorffstraße 93 (St. Pauli) und im Lichtmess-Kino, Gaußstraße 25 (Altona). Liegt der Schwerpunkt des Festivals selbstredend bei den Filmen, ist der Höhepunkt das Konzert von AsiPhil und Zwakkelmann im Altonaer „No Passaran“ am 01.12.2012 um 21 Uhr (Lobuschstraße 39). Infos zu den Filmen und alles weitere unter www.toodrunktowatch.de und der Seite des Co-Veranstalters Kino ohne Talent auf www.kot.de.

Diese Filme werden gezeigt:
Afropunk
USA 2003, 66 min, Regie: James Spooner, mit: Ralph Darden, Matt Davis, Mariko Jones, Moe Mitchell, Musik: Bad Brains, Tamar Kali, Cipher, Ten Grand
Vier Menschen erzählen aus ihrem Leben als farbige Punkrocker in einer mehrheitlich weißen Subkultur. So wird immer deutlicher welche Vorurteile in einer Szene herrschen, die sich nach außen ja immer so offen gibt.

Bandfeature NoRMAhl
Deutschland 2009, 60 min, Regie: Sandro Lang, Musik: NoRMAhl
Seit über 30 Jahren gibt es nunmehr die Band NoRMAhl. Angefangen hatte alles 1978 mit drei 14jährigen Jungen und einer wütenden Schulband im Stuttgarter Karls-Gymnasium. Ohne Grundausbildung, aber mit der Fähigkeit, Wut und Frustration in Worte und Töne zu transformieren, missionieren NoRMAhl die ersten 40 Schüler für "ihre" Religion: Punk. Der Wirbel um die Sex Pistols in England war erst ein Jahr her. Am Ende stand die Wiedervereinigung, ein Album "IN RI 21", eine Tournee mit nie erwarteten, randvollen Konzert-Sälen.

Bloodied but Unbowed
Kanada 2011, 75 min, Regie: Susanne Tabata, Musik: Subhumans, D.O.A., Shades, Active Dog, Modernettes, Young Canadians, UJ3RK5, Pointed Sticks, Braineaters, Rude Norton, Dishrags, Payolas, No Fun, Exxotone
Bloodied but Unbowed erzählt von den Höhen und Tiefen der ersten Punk- und Hardcoregeneration in Vancouver (Kanada), wie alles begann und wie es sich entwickelte. Zu Wort kommen Bands wie D.O.A. und Subhumans, die zu der ersten Welle gehörten und auch noch heute Teil dieser lebendigen Szene sind.

Chaostage - We are Punks!
Deutschand 2008, 113 min, Regie: Tarek Ehlail, mit: Christoph Letkowski, Henriette Müller, Ulrich Faßnacht, Christian Beuter, Stipe Erceg, Claude-Oliver Rudolph, Musik: Alec Empire
Deutschland an einem ganz normalen Wochenende im Sommer. Punks, Skins und Autonome. Als sich ihre Wege kreuzen, kommt es zur Katastrophe: zu den Chaostagen. Der Film erzählt eine Geschichte, wie sie jederzeit und überall wieder geschehen könnte. Die richtige Mischung aus Bier, Sonne, Musik, einem Schweizer Taschenmesser und einer Brise Wut im Bauch wird zur explosiven Mischung.

Everyday Sunshine - The Story of Fishbone
USA 2010, 107 min, Regie: Christopher Metzler und Lev Anderson, Musik: Fishbone
Fishbone war vor 25 Jahren eine Band wie der feuchte Traum eines Musik-Produzenten: Eine schwarze Punk Band aus South Central/LA, dabei noch funky wie nur was. "Everyday Sunshine" ist die Dokumentation über eine ausgezeichnete Band von Individualisten die früh weit vorne waren und es letztlich nie richtig "geschafft" haben - auch weil sie sich jeglicher Einordnung entzogen.

Filmriss!
Deutschland 2011, 99 min, Regie: Felix Gerbrod, mit: Jens Grabarske, Melf Neumeyer, Cho Kola, Gerrit Grewing, Henriette Riese, Musik: AufBruch, AsiPhil, Die Kassierer, Ausgang Ost, Knochenfabrik, Chefdenker, Wizo, Terrorgruppe
Jens aus Hamburg findet sein Leben scheiße. Nach einem Krach mit seiner versoffenen Mutter haut er aus der versifften Wohnung ab und übernachtet auf einer Parkbank. Was soll jetzt nur aus ihm werden? Da begegnet ihm das Schicksal in Gestalt von Keule, Punker alter Schule, der ihn in die sehr speziellen Rituale der Szene einführt. Das süße Leben voller Action, Sex, Bier und grenzenloser Freiheit ist zum Greifen nah. Punker sein, das wär geil, keine Frage! Doch um aufgenommen zu werden, muss Jens drei Prüfungen bestehen. Und die haben es in sich!

Jong'r
Deutschland 2009, 60 min, Regie: Sandro Lang, mit: Lars Besa, Mick Scheuerle, Manny Rutzen, Scobo Skobowsky, Aaron Frederik Defant, Julian Trostorf, Hasan Dere, Julia Colazzo, Paula Kohlmann, Fabrizio Fiordellisi, Gotthilf Fischer, Musik: NoRMAhl
Der Film zum 30-jährigen Bestehen der Band NoRMAhl erzählt vom Lebensgefühl des Punk in einer beschaulichen, schwäbischen Kleinstadt der späten 70er Jahre. Eine Heimatgeschichte von zwei Generationen sympathischer Loser - in einer wahrhaft wilden Zeit.

Kampf der Welten
Deutschland 1996, 92 min, Produktion: Karl Nagel, Musik: Cotzbrocken, Blag Flag, Lard, Skeptiker, Beck's Pistols
Nach den 1995er-Chaostagen tauchte ein Video auf, das sich schnell zu einem echten Kultfilm entwickelte. Autor dieses schrägen Zusammenschnitts von Nachrichten- und Spielfilmausschnitten, unterlegt mit jeder Menge Musik, war der "Sprengkopf Recklinghausen”, hinter dem niemand anders steckte als ein gewisser Karl Nagel.

Kurzfilmspecial von "Kino ohne Talent"
Deutschland 1981-2012, Regie: Felix Gerbrod und Wolfgang Wendland
Die gesammelten Kurzfilme von Kino ohne Talent. Dinge passieren, Die Geschichte von Hank, First Life - Game on, Kriminalreport, Opfers des Krieges - Codename: Kot, Diättipps für Anfänger, Prinzessin Kackewurst, Der Störfall, Linnemann, Der Inframann

OstPunk - Too much Future
Deutschland 2007, 93 min, Regie: Carsten Fiebeler und Michael Boehlke, mit: Cornelia Schleime, Colonel, Daniel Kaiser, Bernd Stracke, Musik: Wutanfall, Schleimkeim, L'Attentat
Durch ihre bizarre Erscheinung im bunten Grau des Ostens, überdreht und unberechenbar, forderten 16- bis 18jährige einen Staat heraus, der in seiner Kontrollwut am Ende völlig überfordert war. In seiner Wut auf die Wut der Jungen ließ der Staat einige unter ihnen mit extremen Biografien zurück.

Our Nation: A Korean Punk Rock Community
USA 2002, 39 min, Regie: Stephen Epstein + Timothy Tangherlini, Musik: Crying Nut, Yellow Kitchen
Drug - der erste Punkclub in Südkorea. 1994 wurde er eröffnet und von Anfang an spielten dort nur alternative Bands. Schnell entwickelte sich der Club zum wichtigsten Bezugspunkt und ebnete Punkrock den Weg in die südkoreanische Gesellschaft.

Punk in Africa
Südafrika, Tschechien 2011, 82 min, Regie: Keith Jones und Deon Maas, Musik: Hog Hoggidy Hog, Suck, Wild Youth, Panzer, Safari Suits
3 Akkorde, 3 Länder, 1 Revolution. Ein Blick auf die oft unter-bewertete Rolle, die Punkrock in Afrika spielte und immernoch spielt. Die Dokumentation zeigt unter anderem wie die Apart-heid die Punkszene in Südafrika beeinflusste und sich über die Jahre bis heute entwickelte.

Rockerfeller
Beiträge: 1
Alter: 25
Registriert: 11. Januar 2013, 10:44
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Punkfilmfest vom 29.11.2012 bis 02.12.2012

#2 Beitragvon Rockerfeller » 11. Januar 2013, 10:57

Schade wäre gerne da gewesen...


Zurück zu „Norden“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast