Notarzt muss angeklagte Punk-Rockerinnen behandeln ‎

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Knox
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Notarzt muss angeklagte Punk-Rockerinnen behandeln ‎

#1 Beitragvon Knox » 1. August 2012, 15:24

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Im umstrittenen Moskauer Strafprozess gegen die russische Skandalband Pussy Riot haben die drei angeklagten Frauen im Gericht einen Schwächeanfall erlitten. Als Grund nannte ihr Verteidiger eine schlechte Behandlung durch die Justiz. Die Musikerinnen hätten laut Anwalt kaum geschlafen, wenig gegessen und an den ersten Verhandlungstagen jeweils zwölf Stunden in einem Glaskäfig ausharren müssen.

Notärzte erklärten die Frauen nach kurzer Untersuchung für verhandlungsfähig. Ihnen drohen wegen einer Protestaktion gegen Kremlchef Wladimir Putin in einer Kirche je sieben Jahre Haft.

Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament, Hannes Swoboda, übte unterdessen scharfe Kritik an russischer Justiz und Regierung. "Das Gerichtsverfahren gegen die Mitglieder der Punkband 'Pussy Riot' wird immer mehr zur Farce", sagte Swoboda, der auch Russland-Berichterstatter des Europäischen Parlaments ist, am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Die enge Verbindung zwischen der ultra-konservativen und nationalistischen Führung der russisch-orthodoxen Kirche mit der Kreml-Herrschaft lässt Schlimmes befürchten. Noch allerdings besteht eine Chance, die von Ministerpräsident (Dmitri) Medwedew behauptete Unabhängigkeit der Justiz wenigstens in diesem Fall unter Beweis zu stellen".
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...Fische in einer Blechdose, es lebe des Menschen Erfindungsgabe!

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