Nazikonzi und Massenschlägerei in Saarbrücken

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Knox
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Nazikonzi und Massenschlägerei in Saarbrücken

#1 Beitragvon Knox » 8. August 2005, 18:05

Nazikonzi und Massenschlägerei in Saarbrücken

von antifa saar - projekt ak - 08.08.2005
Am gestrigen Samstag fand in Saarbrücken-Fechingen ein
„Rechts-Rock“ - Konzert mit mehreren hundert Neonazis
aus dem Saarland, dem übrigen Bundesgebiet und dem
europäischen Ausland statt. Es spielten Bands aus
Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.
Angekündigt wurde das Konzert als
Wahlkampfveranstaltung der NPD - Rheinland-Pfalz. Nach
dem Ende des Konzertes kam es in der Saarbrücker
Innenstadt zu den zu erwartenten Übergriffen durch die
„braunen Schläger“.
Nazikonzert mit dreistelliger Teilnehmerzahl in
Saarbrücken - Massenschlägerei in der Innenstadt -
Saarland entwickelt sich seit Jahren zur Hochburg
organisierter Neonazis

Am gestrigen Samstag fand in Saarbrücken-Fechingen ein
„Rechts-Rock“ - Konzert mit mehreren hundert Neonazis
aus dem Saarland, dem übrigen Bundesgebiet und dem
europäischen Ausland statt. Es spielten Bands aus
Deutschland, den Niederlanden und Frankreich.
Angekündigt wurde das Konzert als
Wahlkampfveranstaltung der NPD - Rheinland-Pfalz. Nach
dem Ende des Konzertes kam es in der Saarbrücker
Innenstadt zu den zu erwartenten Übergriffen durch die
„braunen Schläger“.

„Hauptkampflinie“, „Brigade M“, „Selbststeller“,
„SKD“, „Calslage“ und „Lemovice“ heißen die Bands, die
von der NPD-Rheinland-Pfalz für die gestrige
Wahlkampfveranstaltung angekündigt wurden und vor
allem Anhänger der militanten Neonazi-Szene anlockten.
Die Besucher aus dem weiter entfernten Bundesgebiet
und dem europäischen Ausland wurden in den Großraum
Homburg-Zweibrücken mobilisiert, um sie dann gestern
Abend nach Saarbrücken-Fechingen weiterzuleiten. Auch
der Schirmherr Klaus Menzel (MdL) ist kein
unbeschriebenes Blatt, sondern bekannt für seine
unverhohlene Nähe zu organisierten Nazischlägern.
Dass Saarbrücken-Fechingen als Veranstaltungsort
gewählt wurde, ist weder ein Zufall noch eine
besondere Überraschung. Das Saarland und insbesondere
Saarbrücken-Fechingen haben sich in den letzten Jahren
zu einem organisatorischen und infrastrukturellen
Schwerpunkt der Aktivitäten der NPD entwickelt.
Christian Schneider erklärt für die Antifa
Saar/Projekt AK: „In Brebach-Fechingen fanden in den
letzten Monaten und Jahren verstärkt Veranstaltungen
der Saar-NPD, der NPD-Rheinland-Pfalz und der
Bundes-NPD statt. Das geht vom „gemütlichen
Liederabend“ über Bundesparteitage und „europäische
Nationalistentreffen“ bis hin zu Rechtsrockkonzerten
wie am gestrigen Abend. In unseren
Informationsveranstaltungen, die auch bereits den
Parteien im Saarbrücker Stadtrat angeboten wurden,
weisen wir seit Monaten auf diese Entwicklung hin.

Dass im Anschluss an solche Veranstaltungen die
Teilnehmer häufig losziehen, um gegen im
nationalsozialistischen Denken als „unwertes Leben“
oder „Volksschädlinge“ definierte Menschen mit
extremer Gewalt vorzugehen, ist nichts Neues und
dürfte auch den zuständigen Behörden im
Innenministerium bekannt gewesen sein. So sind die
gestrigen Übergriffe am St. Johanner Markt, bei denen
sich die Täter vermutlich als „Vollstrecker des
gesamtdeutschen Volkswillens“ sahen, auch keine
Überraschung. Christian Schneider führt dazu weiter
aus: „Vom Innenministerium ist da nichts zu erwarten,
da Frau Kramp-Karrenbauer ihre Inkompetenz zu dieser
Thematik immer wieder zur Schau stellt. So schlägt sie
jüngst vor, „rechtsextreme Musik“ im Musikunterricht
zu behandeln. Da stellt sich mir die Frage, ob sie
dort die Tonreihen analysieren lassen will. Diese
Thematik hätte im Schulunterricht - wenn überhaupt in
dieser Form - ihren Platz im Politik- und eventuell
noch im Geschichtsunterricht. Dazu kommt, dass die
Praxis der Innenministerin in manchen Punkten, z.B.
der rigorosen Abschiebepolitik, durchaus kompatibel
mit so mancher Forderung der gestrigen
Konzertveranstalter ist.

Die Antifa Saar/Projekt AK fordert eine Förderung
unabhängiger antifaschistischer Gruppen und die
sofortige Einstellung der Kriminalisierung des
antifaschistischen Widerstands.
Detaillierte Informationen über Veranstalter, Redner
und Bands der gestrigen Veranstaltung können von der
Presse bei uns angefordert werden.

Für Rückfragen sind wir erreichbar über unsere
email-Adresse antifasaar@yahoo.de antifasaar@yahoo.de
. Wenn Sie ihre Telefonnummer hinterlassen, rufen wir
umgehend zurück.


ANTIFA SAAR / PROJEKT AK

Homepage: antifasaar@yahoo.de

PGP-Schlüssel:
KEINSPAM.antifasaar@yahoo.de | Homepage:: http://www.antifasaar.de.vu |
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...Fische in einer Blechdose, es lebe des Menschen Erfindungsgabe!

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