20. todestag von günter sare-demo+kundgebung in ffm

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mrSau
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20. todestag von günter sare-demo+kundgebung in ffm

#1 Beitragvon mrSau » 19. September 2005, 20:38

Kundgebung zum 20. Todestag von Günter Sare

Günter Sare starb am 28. September 1985 bei einem Wasserwerfereinsatz der hessischen Polizei. Er hatte an einer Kundgebung gegen eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Bürgerhaus Gallus teilgenommen. Auf dem angrenzenden Schulhof hatten etwa 1.000 Menschen an dem Freundschaftsfest gegen die NPD beteiligt. Im Anschluss an die Kundgebung versuchten zahlreiche DemonstrantInnen den Zugang zum Haus Gallus zu blockieren.

Immer wieder konnten NPD-Anhänger am Betreten des Bürgerhauses gehindert werden. Die Polizei setzte immer wieder Wasserwerfer und Schlagstöcke ein. Nachdem die NPD-Versanstaltung in vollem Gange war, zog sich bereits ein Teil der DemonstrantInnen zurück. Kurz vor 21:00 Uhr kam es dann noch einmal zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Dabei wurden die die AntifaschistInnen an der Kreuzung Hufnagelstraße/Frankenallee von zwei Wasserwerfern beschossen. Die meisten DemonstrantInnen fliehen die Hufnagelstraße hinunter. Der große Wasserwerfer verfolgt die fliehenden AntifaschistInnen und überfährt Günter Sare.

Zum 20. Jahrestag rufen wir zu einer Kundgebung

am Mittwoch dem 28. September 2005 um 17:00 Uhr an der Kreuzung Hufnagelstraße/Frankenallee

auf.

Wir möchten an dem Abend erzählen von der Geschichte des antifaschistischen Widerstandes, angefangen bei den Erfahrungen von Peter Gingold in der Nachkriegs-BRD und die Kämpfe der 70er und 80er Jahre. Wir werden etwas über die Geschichte des Gallusviertels, seine Besonderheiten und seine (geschichts-)politischen Initiativen hören. Es wird Berichte geben über den Abend an dem Günter starb und die folgenden Auseinandersetzungen. Ein kurzer Überblick über die Antifa-Bewegung seit dem Tod Günter Sares und der Versuch eines Ausblicks soll die Veranstaltung beschließen.
Die Kundgebung wird bis ca. 20:00 Uhr andauern. Damit ihr bequem den Erzählungen lauschen könnt, bringt euch am besten einen Klappstuhl mit.

Anschließend werden wir noch eine Demonstration zum Golub-Lebedenko-Platz durchführen.

Einige autonome Antifaschisten und Anti-Nazi-Koordination

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