Dead Kennedys - Holiday in Cambodia

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Knox
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Dead Kennedys - Holiday in Cambodia

#1 Beitragvon Knox » 6. Juni 2004, 22:10

Dead Kennedys - Holiday in Cambodia


So you been to school
For a year or two
And you know you've seen it all
In daddy's car
Thinkin' you'll go far
Back east your type don't crawl

Play ethnicky jazz
To parade your snazz
On your five grand stereo
Braggin' that you know
How the niggers feel cold
And the slum's got so much soul

It's time to taste what you most fear
Right Guard will not help you here
Brace yourself, my dear...

It's a holiday in Cambodia
It's tough, kid, but it's life
It's a holiday in Cambodia
Don't forget to pack a wife

You're a star-belly sneech
You suck like a leach
You want everyone to act like you
Kiss ass while you bitch
So you can get rich
But your boss gets richer off you

Well you'll work harder
With a gun in your back
For a bowl of rice a day
Slave for soldiers
'Til you starve
Then your head is skewered on a stake
Now you can go where people are one

Now you can go where they get things done
What you need, my son...

Is a holiday in Cambodia
Where people dress in black
A holiday in Cambodia
Where you'll kiss ass or crack

Pol Pot, Pol Pot, Pol Pot, Pol Pot, etc....

And it's a holiday in Cambodia
A holiday in Cambodia
Where the slums got so much soul
Bild
Plattenladen aus Schanze weggentrifiziert
Nachdem der Mietvertrag des Plattenladens Zardoz am Schulterblatt nicht verlängert wurde, wird an seiner Stelle wohl ein Konzern kommen, der längst da ist.

schmirgel
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Re: Dead Kennedys - Holiday in Cambodia

#2 Beitragvon schmirgel » 19. Juli 2004, 17:12

Pol Pot

Die Roten Khmer (französisch Khmer rouge) waren eine maoistisch-nationalistisch geprägte Guerillabewegung in Kambodscha. Zwischen 1975 und 1979 waren sie unter Pol Pot Machthaber im Land und brachten während dieser Zeit zwischen 1,2 und 2 Millionen Menschen direkt oder indirekt um.

Vereinigte Khmer-Studenten

Entstanden ist die Bewegung der Roten Khmer an der Pariser Universität Anfang der 1950er Jahre.
Kambodschanische Studenten, unter ihnen Pol Pot (früher Saloth Sar), Ieng Sari, Khieu Samphan, Nuon Chea und andere fanden sich als zukünftig wichtige Funktionäre der kommunistisch-nationalistischen Partei "Vereinigte Khmer-Studenten" zusammen. Zurück in Kambodscha stellten sie und drei weitere Mitglieder die gebildetste Führungselite des asiatischen Kommunismus dar. 1963 begannen Pol Pot, Sen Sary und Son Sen, nachdem sie im Zusammenhang mit Studentenrevolten in Siem Reap auf einer Gesuchten-Liste erschienen waren, eine Guerilla-Truppe im nördlichen Urwald Kambodschas aufzubauen. Teile der Bevölkerung waren unzufrieden mit dem autokratischen Führungsstil des machthabenden Prinzen Sihanouk und schlossen sich der Gruppe bereitwillig an.

Prinz Sihanouk wird abgesetzt

Die zunehmenden Verwicklungen in den Vietnamkrieg ließen Prinz Sihanouks Macht und Überzeugungskraft deutlich schwinden. Als er sich 1970 auf einer diplomatischen Reise in China aufhielt, putschte sein amerikafreundlicher Premierminister Lon Nol und beansprucht die Regierungsmacht für sich. Lon Nol rief die Khmer-Republik aus. Er bekam die verschiedenen Probleme des Landes jedoch nicht in Griff. Der Krieg zwischen Vietnam und Amerika weitete sich immer mehr auf Kambodscha aus. Lon Nol schob die Verantwortung des entstehenden Chaos auf die im Land lebenden Vietnamesen. Schreckliche Massaker waren die Folge.

Die Machtübernahme der Roten Khmer

Prinz Sihanouk blieb nicht untätig. Im chinesischen Exil gründete er die Funk-Partei, ein Zusammenschluss aller Gegner Lon Nols. Pol Pot rekrutierte hier eine neue Truppe kampfbereiter Schergen. Die so genannten Roten Khmer setzen sich bald darauf ab und kämpften seit 1973, von den Vietkong zu Guerillas ausgebildet, im Alleingang gegen die Regierung. Am 17. April 1975 eroberten sie unter Pol Pots Führung die Hauptstadt Phnom Penh. Binnen 48 Stunden mussten die Bewohner Phnom Penhs unter Androhung der Exekution die Stadt verlassen. Es hieß, die Amerikaner würden Vergeltungsschläge ausüben. In der Folgezeit übten die Sieger fürchterlich Rache an Monarchisten und Anhängern des Lon-Nol-Regimes und etablierten eine blutige Schreckensherrschaft, deren Ziel die Schaffung eines Bauernstaates war.


Beispielloser Terror
Die Durchsetzung des privaten Kommunismus’ Pol Pots kostete Tausende von Erwachsenen und Kindern das Leben. Intellektuelle wurden ermordet, wer sich am Volkseigentum (sämtliche angebauten oder erwirtschafteten Nahrungsmittel) vergriff, wurde mit der Spitzhacke erschlagen. Wer seine Religion offen ausübte, wurde erschossen. Die Machthaber verbargen sich vor der Bevölkerung hinter dem Pseudonym "Angkar". Angkar sieht alles, Angkar weiß alles, und Angkar muss bedingungslos gehorcht werden. Der Terror der Roten Khmer ist beispiellos in seiner Blutrünstigkeit. In der gesamten Geschichte des Kommunismus ist kein so grausames Kapitel geschrieben worden wie hier in Kambodscha.







Der Einmarsch Vietnams

1978 begann Pol Pot, den Süden Vietnams anzugreifen. Er wollte Gebiete zurück erobern, die ehemals von Kambodschanern bewohnt gewesen waren. Vietnam nutzte die Situation zu einer nationalistisch motivierten Expansion und intervenierte. Am 7. Januar 1979 eroberte Vietnam ohne nennenswerten Widerstand Phnom Penh. Der Westen verurteilte diesen Akt als Eingriff in die Selbstbestimmung freier Völker. Die Bevölkerung Kambodschas war vom Terror befreit, musste sich jetzt aber den verhassten Vietnamesen unterordnen. Das völlig ausgeblutete Land wurde mit westlicher und sowjetischer Unterstützung aus seiner existentiellen Not befreit. Vietnam führte hier einen gemäßigten Kommunismus ein.

Volksrepublik Kamputschea

Der Bürgerkrieg ging weiter. Die Roten Khmer unter Khieu Samphan, eine weitere Guerillagruppe der Republikaner und die Altroyalisten unter Prinz Sihanouks Sohn kämpften gegen die Regierung. Finanziell wurden die Roten Khmer von China und die Republikaner von den USA unterstützt. Erst 1987 kam es zu ersten Bestrebungen, den Konflikt der vier Parteien friedlich zu lösen. Die vietnamesischen Truppen zogen 1989 ab.

Staat Kambodscha

Nach langwierigen Verhandlungen unterzeichneten die Parteien am 18. Oktober 1991 in Paris einen Friedensvertrag. Mit einem gigantischen Blauhelmeinsatz begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Landes. 22.000 Soldaten und ziviles Personal landeten am 15. März 1992 in Kambodscha. Dies war der erste deutsche Blauhelmeinsatz. Es kam zu freien Wahlen, trotz schwerer Drohungen der Roten Khmer, die immer noch etwa zehn Prozent Kambodschas kontrollierten. 1993 führt Prinz Sihanouk die Monarchie wieder ein.

Königreich Kambodscha

Prinz Sihanouk verbot 1994 die Roten Khmer. Sie wurden mit Unterstützung der USA militärisch bekämpft. Zahlreiche Mitglieder gaben jetzt den bewaffneten Kampf auf oder wechselten die Seiten. Der andauernde Bürgerkrieg behinderte jedoch immer noch den Wiederaufbau des Landes. 1998 starb Pol Pot. Versprengte Reste der Roten Khmer führten aus dem Dschungel den Kampf weiter, stellten aber keine wirkliche Bedrohung mehr dar. Im Januar 1999 stellten sich der nominelle Führer Khieu Samphan und der Chefideologe Nuon Chea, die beide maßgeblich an dem Terrorregime Pol Pots in den 1970er Jahren beteiligt gewesen waren. Anfang Februar 1999 wurden die letzten etwa 1.700 Kämpfer der Roten Khmer in die kambodschanische Armee eingegliedert und der Bürgerkrieg mit den Roten Khmer offiziell für beendet erklärt. Wenig später wurde schließlich der letzte Khmer-Führer, der militärische Oberbefehlshaber Ta Mok (genannt "der Schlächter"), gefasst.

Kambodscha heute

Kambodscha ist im Jahre 2002 auf der Grundlage eines Mehrparteiensystems eine konstitutionelle Monarchie unter der Führung König Sihanouks.
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pip
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Re: Dead Kennedys - Holiday in Cambodia

#3 Beitragvon pip » 19. Juli 2004, 18:35

da fälölt mir zu ein: the killing fields; einer der b4esten filmer in meinem videoschrank (naja eigentlich liegen die alle verstreut auf meinem fußboden...)

pip


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